Von Barrieren frei machen

Gesellschaft

Ulrike Rahn ist Sprecherin des Behindertenbeirates REGENSBURG (mz).

Fragen der Barrierefreiheit, der Arbeitsmöglichkeiten und der ambulanten familienentlastenden Dienste sind die Arbeitsschwerpunkte des Behindertenbeirates für die Wahlperiode 1999-2002, so das Ergebnis der konstituierenden Sitzung des Arbeitsausschusses im Thon-Dittmer-Gebäude.

So ist etwa beabsichtigt, unter dem Stichwort "Barrierefreiheit" abzuklären, ob bei größeren Maßnahmen des sozialen Wohnungsbaues eine Beteiligung des Behindertenbeirates zu realisieren wäre. Außerdem soll mit Fachleuten erörtert werden, ob die Bauleitplanung Möglichkeiten bietet, behindertengerechtes Bauen zu fördern. Zum Schwerpunkt "Arbeitsmöglichkeiten" wurden für die zweite Sitzung Vertreterinnen des Integrationsfachdienstes zu einem informellen Gespräch eingeladen. Bei den ambulanten familienentlastenden Diensten soll versucht werden, insbesondere die Betreuung schwerpflegebedürftiger Kinder während der Ferienzeiten zu verbessern.

Anregungen aus der Bevölkerung, wo in der Stadt Verbesserungen für Menschen mit Behinderung erwünscht wären oder welche Themen im Arbeitsausschuss behandelt werde sollten, werden gerne aufgenommen. Kontakt: Behindertenbeirat, Sozialamt, Postfach 11 06 43, 93019 Regensburg, Tel. 507-2572, oder an die Vorsitzende, Bürgermeisterin Hildegard Anke, Rathausplatz 1, 93047 Regensburg, Tel. 507-3010.

Als 1. Sprecherin im Arbeitausschuss wurde Ulrike Rahn (PHÖNIX e.V.) einstimmig gewählt. Ebenfalls alle Stimmen erhielt ihr Stellvertreter Konrad Kett (Caritasverband). In den Sozialhilfeausschuss wurde Hülya Demircan (Zentrum für selbstbestimmtes Leben e.V.) entsandt. Stellvertreter ist Konrad Kett. Im Stadtentwicklungsforum wird künftig Florian Stangl (Sportgemeinschaft Behinderter und Nichtbehinderter an der Universität e.V.) den Behindertenbeirat vertreten. Stellvertreterin ist Gesine Fritsch (Gemeinsam leben - gemeinsam lernen e.V.)

Mittelbayerische Zeitung 11./12.12.00