Ein Einblick in das Leben behinderter Menschen
- Beitrag von Hülya Demican -
Begonnen hat unser Projekt Perspektivwechsel Regensburg etwas zäh, aber nachdem die Hauptschule Neutraubling im Juli 2009 mit viel Engagement den Anfang gemacht hatte, sprang der Funke von Schule zu Schule über: Immer mehr SchülerInnen und LehrerInnen interessierten sich für das Projekt.
Sie wollten am eigenen Leib erfahren, wie es sich anfühlt, mit einer Behinderung zu leben, wollten selbst Dinge ausprobieren und mit behinderten Menschen reden.
Einen ganz besonderen Tag mit PHÖNIX e.V. erlebten bisher neben einigen Schulen aus dem Landkreis auch andere Gruppen, etwa eine FSJ-Gruppe des Paritätischen, eine Kirchenjugendgruppe der Pfarrei St. Bonifaz in Regensburg und der Kindergarten Pielenhofen.
Um wirklich authentisch über das Leben behinderter Menschen berichten zu können, besteht jedes PHÖNIX-Projektteam mindestens zur Hälfte aus Menschen mit Behinderung.
Die regelmäßige Berichterstattung der lokalen Presse sorgt für einen stetig zunehmenden Bekanntheitsgrad des Projekts, das sich zum Ziel gesetzt hat, möglichst früh Vorbehalten und Ablehnung gegenüber Menschen mit Behinderungen entgegen zu wirken. Wir sind stets von der Offenheit der Kinder und Jugendlichen freudig überrascht und treten jedesmal mit dem guten Gefühl den Heimweg an, Berührungsängste und Scheu abgebaut zu haben. Nach dem Projekttag bekommen wir häufig begeisterte Post von den Klassen und Gruppen. Diese positiven Rückmeldungen bestärken uns darin, dass wir mit unseren Projekttagen die gewünschte Wirkung erzielen und geben uns Kraft, wieder neue Mitstreiter und Teilnehmende für weitere Projekttage zu suchen.
An dieser Stelle möchten wir uns für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung bei allen Team-Mitgliedern und Projektpartnern vor Ort bedanken!